Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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01.12.2021

Zur aktuellen Corona-Situation in Schloss Hamborn

Mit 28 infizierten Mitarbeiter:innen, 55 infizierten Schüler:innen und ca. 40 in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen ist die aktuelle Corona-Situation in Schloss Hamborn sehr angespannt. Dies ist umso bedauerlicher, als die bisherigen Anstrengungen, den Eintrag des Corona-Virus zu verhindern, damit wie umsonst erscheinen. Dabei fand der bisherig einzige nennenswerte Corona-Ausbruch unglücklicherweise direkt vor der Impfaktion im Januar 2021, also um Neujahr 2021 im Altenwerk statt. Dieser konnte den Umständen entsprechend gut kontrolliert werden.

Der jetzige Ausbruch wird - so zumindest im Artikel der Neuen Westfälischen vom 24.11.2021 beschrieben - unter anderem mit dem anthroposophischen Hintergrund der Einrichtung in Verbindung gebracht. Auch in den überregionalen Medien wird derzeit „die Anthroposophie“ bzw. „die Waldorfbewegung“ als zumindest teilweise verantwortlich für die geringe Impfquote und die damit ansteigende Inzidenz bezeichnet.

Bereits im April 2021 hat sich der Vorstand der Werkgemeinschaft Schloss Hamborn von „Querdenkern“, „Skeptikern“, „Verschwörungserzählern“ und ähnlichen Verleugnern bzw. Kritikern der Corona-Krise und der vermeintlich überzogenen Corona-Maßnahmen deutlich distanziert. Dies bekräftigen wir hiermit ausdrücklich.

Wenngleich es auch unzweifelhaft Mitarbeiter:innen gibt, die mit abseitigen Strömungen wie den „Querdenkern“, „Verschwörungserzählern“ und der Partei „Die Basis“ sympathisieren, teilt die große Mehrheit der Mitarbeiter:innen aller Schloss Hamborner Einrichtungen diese Meinungen nicht und lehnt diese entschieden ab. Der Großteil der Mitarbeiter:innen in allen Einrichtungen bemüht sich unablässig, die Pandemie wirksam zu bekämpfen. Die rechtlichen wie auch die betrieblich getroffenen Regeln werden tagtäglich mit großen Anstrengungen umgesetzt.

Auch die Impfquote entspricht nicht den (Vor-)Urteilen. In Schloss Hamborn liegt diese bei den Mitarbeiter:innen bei knapp 70 % und damit in etwa im Durchschnitt der Bevölkerung. Wir unternehmen momentan alles, um den Ausbruch einzudämmen. Hierzu gehören neben den ohnehin geltenden gesetzlichen Regeln wie der neusten 3G-Regelung laut InfSchG für alle Mitarbeiter:innen präventiv ausgerichtete Testkonzepte. So werden in allen Betrieben der Werkgemeinschaft Schloss Hamborn neben der täglichen Testung der Nicht-Immunisierten auch die Immunisierten alle zwei Tage mittels PoC Tests getestet. In der Schule führt eine Lehrerin, die im Erstberuf Gesundheits- und Krankenpflegerin ist, die Testung fachgerecht durch. Dies ist in den medizinischen Einrichtungen wie der Reha-Klinik und dem Altenwerk gleichermaßen der Fall.

Hierdurch soll die Kontagiosität, die von Immunisierten ebenfalls ausgeht, frühzeitig erkannt und eingedämmt werden. Eine weitgehende betriebliche Regelung der Kontaktbeschränkung verlagert Meetings nahezu vollständig in den digitalen Raum. Lediglich die Kernleistungen wie Rehabilitation und pädagogische Betreuung werden in Präsenz erbracht.

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25.11.2021
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Schloß Hamborn wird Corona nicht los

Schloß Hamborn wird Corona nicht los

Neue Westfälische, 25.11.2021

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25.11.2021
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Landschulheim-Mitarbeiter infiziert

Landschulheim-Mitarbeiter infiziert

Westfälisches Volksblatt, 25.11.2021

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24.11.2021
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41 Schüler und 12 Lehrer sind infiziert

41 Schüler und 12 Lehrer sind infiziert

WEstfälisches Volksblatt, 24.11.2021

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21.11.2021

Lebendiger Martinsgedanke - Erfolgreiche Martinswoche mit über 2500 Euro Spenden ermöglicht Unterstützung langjähriger Projekte

Nachdem die coronabedingte Alternativaktion 2020 für den Martinsmarkt in Schloss Hamborn mit individuell gepackten Martinsmarktkisten sehr erfolgreich gewesen ist, wurde auch für den Martinsmarkt 2021 nach einer unter Corona-Bedingungen machbaren neuen Idee gesucht. Eine Umfrage in der Elternschaft zum Martinsmarkt ergab, dass Begegnungen und gemeinsames Tun als hohe Werte des jährlichen Marktes gesehen werden. Hieraus wurde die Idee der Workshop-Woche geboren und entstand als diesjährige Alternative zum traditionellen Markt.

Der enorme Zuspruch für die Workshop-Woche, die vom 20.-26. September 2021 stattgefunden hat, tröstete dann auch etwas darüber hinweg, dass es dieses Jahr keinen Martinsmarkt gibt. Durch das großartige Engagement vieler Eltern, Lehrer:innen, weiterer Kursanbieter:innen sowie zahlreicher Helfer:innen konnten 29 Workshops mit über 57 Einzelterminen angeboten werden.

Erreicht wurden damit alle Altersklassen: Kindern ab der 1. Schulklasse, Erwachsenen und Familien wurde ein vielfältiges Programm für die unterschiedlichsten Interessen und Neigungen geboten. Die Workshop-Teilnehmer:innen haben dabei u. a. mit Klangschalen experimentiert, sich im Batiken von Rucksäcken und Stoffbeuteln geübt, Herbstkränze gebunden, Naturgärten geplant, Türkisch gekocht, String Art gestaltet, Kalligraphie kennengelernt oder Nähen ausprobiert u.v.a.m.

Aufgrund der Fülle des Angebotes galt es in manchen Familie in der Workshop-Woche einen besonders gut gefüllten Kalender zu „managen“. Insbesondere der Workshop zum Bogenschießen war stark überbucht. In der überwiegenden Vielzahl gelang es jedoch den Interessent:innen die jeweiligen Wunsch-Workshops zu bestätigen.

Zum Abschluss der Workshop-Woche begeisterten die Instrumentallehrer:innen Jung und Alt mit einem fulminanten Konzert – symbolisch für die Vielfalt der Veranstaltung mit einer Mischung diverser Instrumente. „Wir empfanden die Angebotsvielfalt in kleinen Gruppen mit viel persönlichem Austausch und Ruhe als interessanten Gegensatz zum Martinsmarkt“, war ein übereinstimmend positives Feedback, welches viele Teilnehmer:innen äußerten.

Besondere Anerkennung gilt allen Anbieter:innen, Organisator:innen und Helfer:innen der Workshop-Kurse auch deshalb, da diese unentgeltlich für das Gelingen der Veranstaltung tätig waren. Die erbetenen Spenden werden komplett für den Martinsmarkt und seine traditionelle Teilung der Einnahmen - im Sinne des Martinsgedankens – zur Unterstützung externer und interner Projekte genutzt. So können auch in diesem Jahr wieder die langjährigen Projekte „Learn for Life“, „Nadjeschda“ in Kirgistan und unsere Partnerschule Stourbridge in England mit Zuwendungen rechnen.

Wichtig war dem Martinsmarktkreis, dass die Spendenhöhe den persönlichen Verhältnissen angepasst werden konnten. Ganz im Sinne des Workshop-Mottos „Gemeinschafts-Zeit der Begegnungen“ sollte damit jedem Mitglied der Schulgemeinschaft die Möglichkeit gegeben werden, an der Gemeinschaftsaktion teilzunehmen. Die überaus positive Resonanz der Teilnehmer:innen der Workshop-Woche lässt sich auch am Spendenbetrag in Höhe von gut 2.500 Euro zugunsten des Martinsmarkts, welcher sich durch die Spenden der Martinswoche ergeben hat, ablesen. Der Martinsmarktkreis bedankt sich für den tollen Zuspruch und hofft auf einen Martinsmarkt 2022.

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Wanderkarte

Wandern rund um Schloss Hamborn

Topographische Wanderkarte im Maßstab 1 : 25.000 (4318 Borchen vom Land Nordrhein-Westfalen).

Nachfolgend Download der Wanderkarte als PDF.

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Waldorf Festival
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Jan P. Havelberg

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Dipl.-Designer / Leitung Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit

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