Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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13.07.2022

91 Schüler:innen mit erfolgreichem Schulabschluss - Abschlüsse der Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn und des Berufskolleg Schloss Hamborn im Schuljahres 2021/2022

An der Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn sowie dem Berufskolleg Schloss Hamborn sind die Abschlussprüfungen des Schuljahres 2021/2022 erfolgreich beendet worden.

Folgende Abschlüsse wurden erreicht:
• 22 Schülerinnen und Schüler erwarben die Allgemeine Hochschulreife, davon 1 mit einer Traumnote von 1,1.
• 19 Schülerinnen und Schüler erwarben die Fachhochschulreife.
• 32 Schülerinnen und Schüler haben die Fachoberschulreife erworben, davon 23 mit Qualifikation.
• Zudem schlossen 18 Schülerinnen und Schüler das Schuljahr mit dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und 4 Schülerinnen und Schüler mit dem Hauptschulabschluss ab.

Die feierliche Zeugnisübergabe findet in verschiedenen Abschlussveranstaltungen unter Einhaltung der Hygieneregeln statt.

Kurz-Info zur Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn:
• Schulplätze insgesamt: 620
• Öffentliche Schule in freier Trägerschaft
• Fungiert als Bündelschule
• “Waldorfregelschule“ von Klasse 1-11 und parallel
• Von Klasse 4-12 „Förderschule emotionales und soziales Lernen“
• Abiturzweig von Klasse 12-13
• Der einzigartige ”Schülerhof” ist integraler Bestandteil des Lehrplans und ermöglicht als Schul-Bauernhof den Schüler:innen mit einem praktischen Bezug zu Natur, Tier und Umwelt zu lernen.
• Das “Kunsthaus” ist als Atelier konzipiert und ermöglicht eine breite Palette kreativer Aktivitäten auf dem Gebiet der bildenden Künste
• Film- und Bühnenprojekte auf hohem Niveau inspirieren Lehrer:innen und Schüler:innen zu außergewöhnlichen Leistungen.
Ausdruckskraft und Selbstvertrauen werden hierbei gefördert.

Kurz-Info zum Berufskolleg Schloss Hamborn:
• Klasse 12-13 Berufskolleg mit dem Schwerpunkt „Gesundheit und Soziales“
• Waldorf-Berufskolleg (Klasse 12-13, entspricht einer Fachoberschule) mit der Fachrichtung „Gesundheit und Soziales“
• Zweijähriger Bildungsgang:
- 1. Jahr: Praxisjahr in der Arbeitswelt
- 2. Jahr: Schulischer Vollzeitunterricht
• Ziel: Erwerb einer beruflichen Qualifikation und der allgemeinen Fachhochschulreife

Folgende Schulabschlüsse sind möglich:
• Hauptschulabschluss (HS)
• Hauptschulabschluss A nach Klasse 10 (HSA)
• Fachoberschulreife (FOR)
• Fachoberschulreife mit Qualifikation (FOR mit Qualifikation)
• Fachhochschulreife (Fachabitur)
• Abitur (mit Studienberechtigung für alle Fächer)

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28.06.2022
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Streuobstwart

Schnittig zu reicher Ernte

Pressemitteilung von Friederike Stelzner-Langner (Projektleitung), Biologische Station Kreis Paderborn – Senne e.V., Westfälisches Volksblatt, 28. Juni 2022 zur Obstbaumwartausbildung und „Obstbaumwartausbildung light“ in Schloss Hamborn.

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10.06.2022
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90 Jahre Schloss Hamborn - der Festakt

„Mit Mut, Tatkraft und Ideen“

Westfälisches Volksblatt, 10.06.2022

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08.06.2022

90 Jahre Schloss Hamborn – eine Festwoche mit hochkarätiger Kultur. Die Werkgemeinschaft Schloss Hamborn feierte vom 01.-06. Juni ihr 90-jähriges Bestehen.

Anlässlich des Jubiläums „90 Jahre Schloss Hamborn“ zeigten sich die zahlreichen Besucher von Schloss Hamborn in der ersten Juniwoche begeistert vom vielfältigen  kulturellen Programm und Highlights bestehend aus Theateraufführungen, Musikdarbietungen von Klassik, Irish Folk bis hin zu einem Singer/Songwriter-Open Air-Konzert.

Dabei erfreute das Fairy Tale Ensemble Schloss Hamborn zum Start der Festwoche mit einem eigens kreierten „Schlossmärchen“ und bekam dafür viel Beifall. Im Anschluss würde die Historie von Schloss Hamborn musikalisch und humorvoll erzählend beleuchtet. Auch das Wandertheater der Compagnie Pas de Deux machte zu diesem Anlass Station in Schloss Hamborn und verzauberte das Publikum bei mehreren Aufführungen mit Theater, Musik, Jonglage und Artistik.

Donnerstagabend kamen die Klassik-Fans auf ihre Kosten, denn das hamborner Konzert-Duo JARA präsentierte Stücke von Bach, Fauré, Mozart und Beethoven für Klavier und Violine im stimmungsvollen Theaterzelt.

Freitagabend wurde die herausragende musikalische Bandbreite hamborner Künster:innen in einer Mixed Show im wiederum vollbesetzten Theaterzelt vom Kabarettisten Ingo Börchers kurzweilig mit viel Witz und Humor moderiert. Dabei nahm das Duo Vielsaitig die Zuhörer:innen mit auf eine musikalische Reise, Christian Young intonierte u. a. aus William Blake's Songs of Innocence and Experience, Carsten Mentzel interagierte mit dem Publikum und verwandelte dieses in (s)einen Chor, die hamborner Sängergruppe „Happy Monday“ reflektierte die Historie von Schloss Hamborn gesanglich und Martin del Torre von der Compagnie Pas de Deux verband seine Grußworte zum Jubiläum mit einer tollen schauspielerischen und akrobatischen Darbietung.

Eingerahmt vom Festprogramm fand am Samstagvormittag der Festakt zum Jubiläum „90 Jahre Schloss Hamborn“ mit musikalischer Begleitung durch das hamborner Kammerorchester und moderiert vom Vorstandsmitglied Hartmut Oster statt. Geladene Gäste waren der 1. Stellvertretende Landrat für den Kreis Paderborn, Hans-Bernd Janzen und der Bürgermeister der Gemeinde Borchen, Uwe Gockel. Beide wurden herzlich von den Vorstandsmitgliedern der Werkgemeinschaft Schloss Hamborn Gerd Bögeholz, Hartmut Oster, Lothar Dietrich, Rüdiger Schulz sowie Dr. Erhard Hofmann für den Kulturkreis und Kerstin Betz-Radde für den Aufsichtsrat begrüßt.

Bürgermeister Gockel gratulierte zum runden Geburtstag der Werkgemeinschaft und betonte die Verbundenheit der Gemeinde mit Schloss Hamborn. Außerdem zeigte Gockel sich nachhaltig beeindruckt von der Aufbauarbeit Schloss Hamborns, die sich heute in einer einmaligen Vielfalt und Gemeinschaft abbilde. Das Errichte konnte nur durch die Gemeinschaft vieler Menschen geschaffen werden, zeigte er sich überzeugt. Diesen Menschen wolle er auch dafür danken, dass Schloss Hamborn zu einem Aushängeschild für die Gemeinde Borchen geworden ist. Das werde auch dadurch deutlich, dass alle Einrichtungen zusammengenommen seit Jahren der größte Arbeitgeber der Gemeinde Borchen sei. „Die besondere Kraft dieser Gemeinschaft mit anthroposophischem Menschenbild wurde gerade in jüngster Zeit durch die sofortige Bereitschaft rund 100 geflüchtete Menschen aus der Ukraine aufzunehmen, erlebbar. Schloss Hamborn setzte damit ein deutliches Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls“, so Bürgermeister Gockel. Nachdem Schloss Hamborn bis weit über die Gründerzeit hinaus überwiegend als geschlossene Einrichtung wahrgenommen wurde, sei die Werkgemeinschaft mittlerweile gesellschaftlich und kulturell durch die sehr gute Öffentlichkeitsarbeit als fester Bestandteil in die Gesamtgemeinde integriert und u. a. auch als touristisches Ziel mit hohem Erholungswert sichtbar geworden.

Hans-Bernd Janzen eröffnete sein Grußwort und seine Gratulation mit der Frage an das Publikum, was Johnny Cash, Elizabeth Taylor und Horst Eckel mit Schloss Hamborn gemeinsam hätten. Die Antwort wurde schnell gefunden – sie alle feiern dieses Jahr ihren 90. Geburtstag. Dann begab er sich auf eine Spurensuche nach dem Grund für das lange Bestehen Schloss Hamborns und seiner dynamischen Entwicklungsgeschichte. Dabei zitierte Janzen die Gründungsidee von Schloss Hamborn, nämlich die Verwirklichung pädagogischer, landwirtschaftlicher, medizinischer und sozialer Bereiche, aus dem Impuls der Anthroposophie im Gemeinwesen. Hierauf gründe sich die erlebbare Gemeinschaft und große Vielfalt in Schloss Hamborn. Der einzelne Mensch werde hier gesehen und könne mit seinen Stärken und Schwächen teilhaben und persönliche Fähigkeiten weiter ausbauen. Janzen zeigte sich beeindruckt, dass die hieraus resultierende Tatkraft sich in der Ukraine-Krise in einer großen Hilfsaktion von Schloss Hamborn für die geflüchteten Menschen äußerte. Er bedankte sich hierfür auch im Namen des Kreises Paderborn, vom Kreistag, der Kreisverwaltung und im Namen des Landrates für den Kreis Paderborn, Christoph Rüther, ausdrücklich für diese großartige Unterstützung.

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“. Mit diesem Zitat des griechischen Philosophen Heraklit begann Gerd Bögeholz, Vorstand der Werkgemeinschaft Schloss Hamborn, seine Festrede. Bögeholz stellte damit die Wandlungsfähigkeit der Werkgemeinschaft in den zurückliegenden 90 Jahren ihres Bestehens heraus. Aus dieser Fähigkeit zur Weiterentwicklung leitete er im Umkehrschluss den tieferen Grund des fortdauernden Bestehens der Werkgemeinschaft ab. Im Weiteren stellte er die Feierlichkeit ins Verhältnis zum aktuellen Zeitgeschehen und nannte hierbei die Klima-Krise als größte globale Herausforderung, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, die Corona-Pandemie sowie die Reduktion der Artenvielfalt. „Eine besondere Zeit – könnte man meinen. In der Rückschau betrachtet fällt jedoch auf, dass krisenhafte Situationen offenbar stetige Begleiter der Menschen und auch von Schloss Hamborn sind“, so Bögeholz. Um dennoch so lange bestehen zu können wie Schloss Hamborn bedürfe es mehrerer Dinge. Grundsätzlich gehe es jedoch immer um die Beziehung zwischen inneren Impulsen und äußeren, gesellschaftlichen Anforderungen. Die Urheber:innen des Gründungsimpulses von Schloss Hamborn Dr. Ita Wegman (Ärztin und Mitbegründerin der Anthroposophischen Medizin), Siegfried Pickert (Begründer der Heilpädagogik) und Georg Moritz Erbprinz von Sachsen-Altenburg (Förderer der Anthroposophie) hätten das Zusammenwirken von Medizin, Pädagogik und Landwirtschaft erstmals in die Tat umgesetzt. Durch die erste große Krise 1941 – Schloss Hamborn wurde von der Gestapo geschlossen - war erst nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1945/46 eine Neubelebung des Impulses von Schloss Hamborn möglich. „Hierzu bedurfte es handelnder Personen, wie z. B. der langjährigen Vorständin Lotte Giffenig, die Bedarfe der Gesellschaft von außen und hierzu passende Entwicklungsimpulse von innen zusammenführte. Ein weiteres personelles Beispiel für ein hervorragendes Krisenmanagement in der Historie von Schloss Hamborn war die Arbeit von Nicolaus Stammer, der in den frühen 80er-Jahren eine Überforderung damals handelnder Personen bei der Finanzierung verschiedener Großbauprojekte durch sein Zutun abwendete und in einen Erfolg verwandelte. Impulsen von außen – z. B. der Überalterung der Gesellschaft konnte so u. a. durch den Bau des Altenwerks begegnet werden. „In der Geschichte von Schloss Hamborn gibt es auch in neuerer Zeit weitere zahlreiche Beispiele, die zeigen, wie auf äußere Veränderungen, die aus der Gesellschaft erwachsen sind, im Inneren mit z. T. unkonventionellem Ideenreichtum, Mut und Tatkraft begegnet worden ist. So habe Schloss Hamborn schon vor 20 Jahren vor dem bereits damals drohenden Klimawandel die Energieversorgung komplett auf regenerative Energieträger und -technologien, wie Photovoltaik und Biomasseheizwerke, umgestellt. Von der Medizin, Land- und Forstwirtschaft, der Pädagogik, der Altenpflege, bis hin zum sozialen Bereich mit inklusiven Angeboten leiste Schloss Hamborn seit jeher Pionierarbeit“, betonte Bögeholz. Die Herausforderungen der Zukunft für die Werkgemeinschaft würden auch zukünftig durch den stetigen Wandel bestimmt sein, führte Bögeholz weiter aus. Innere Impulse und äußere Bedarfe müssten an Fragen des Klimawandels und des Gemeinwesens im gesamtgesellschaftlichen Sinne überprüft und neu justiert werden. Hierzu gehörten ganzheitliche, vernetzte Ansätze wie die „Gemeinwohlökonomie“ für den wirtschaftlichen Bereich, die sich nicht nur vordergründig am geldlichen Vorteil orientiere, sondern auch soziale und ökologische Aspekte in Entscheidungsprozesse einbinde. Zusammen mit „Planetary Health“ für den ökologischen Bereich steht die biologisch-dynamische Forst- und Landwirtschaft, die auf Pestizide verzichte und nachhaltig die Bodenfruchtbarkeit erhalte im Vordergrund. „Lokal handeln, global denken und sich im Inneren in einer zeitgemäßen Form treu bleiben“, solle dabei das übergeordnete Credo sein. „Wenn wir es schaffen, die eigenen Ideale im Inneren, das gesellschaftliche Umfeld und die Menschen, für die wir die Arbeit eigentlich machen insgesamt im Blick zu haben, wird es uns auch gelingen, die nächsten 90 Jahre zu bestehen“ äußerte sich Bögeholz zuversichtlich. Abschließend beendete Bögeholz seine Festrede mit einem Zitat des Begründers der Anthroposophie, Rudolf Steiner, aus dem Werk „Philosophie der Freiheit“: Leben in der Liebe zum Handeln und leben lassen im Verständnis des fremden Wollens ist die Grundmaxime der freien Menschen.

Gegen Ende des Festaktes sprach Hartmut Oster im Namen des Vorstands den Mitgliedern des Kulturkreises Schloss Hamborn und insbesondere Dr. Erhard Hofmann seinen Dank für die akribische Vorbereitung der Jubiläumsfeiertage aus.

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01.06.2022
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90 Jahre Schloss Hamborn

Sechs Tage Musik und Kultur

Westfälisches Volksblatt, 01.06.2022

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Wanderkarte

Wandern rund um Schloss Hamborn

Topographische Wanderkarte im Maßstab 1 : 25.000 (4318 Borchen vom Land Nordrhein-Westfalen).

Nachfolgend Download der Wanderkarte als PDF.

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Waldorf Festival
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Havelberg

Jan P. Havelberg

Verwaltung
Dipl.-Designer / Leitung Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit

Schloss Hamborn Rudolf Steiner Werkgemeinschaft e. V.
Schloss Hamborn 5
33178 Borchen

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